Inhalt ausblenden ×

Aktuelles

14. April 2016 – Küchenhighlight im Frühjahr

Badischer Bio-Spargel: wer Lust hat kann gerne in unserer Küche spontan das Spargelkochen lernen oder sich informieren. Sprechen Sie uns einfach an!

Hier finden Sie unsere Spargelgerichte (PDF-Datei).

Wildkräuter vom Chef gesammelt und inspirierend verarbeitet
Zicklein aus St. Peter unser Paradegericht
Rhabarber zum Abschluss
lecker … lecker …!

Sie wollen einen Vorgeschmack auf die Sonne-Küche? Hier können Sie unsere Speisekarte ganz einfach herunterladen (PDF-Datei).

Genießen Sie auch unsere badischen Gerichte Badische Karte herunterladen (PDF-Datei).

14. April 2016 – Neu: Hausbrot zum Mitnehmen oder Bestellen

Versuchen Sie unser Bio-zertifiziertes Sonnen-Brot ca. 800 g, € 6,-

Das Sonnen-Brot wird von uns in Handarbeit mit besten Biozutaten aus der Region täglich frisch hergestellt. Wann immer möglich arbeiten wir mit Lieferanten aus dem Schwarzwald zusammen.
Sie möchten das saftig-leckere Sonnen-Brot auch zuhause genießen? Sie können unser Bio-Kraft-Paket bei uns mitnehmen oder vorbestellen. Auf Wunsch backen wir auch größere Mengen auf Bestellung.

20. Januar 2016 – Oster-Arrangement

unser Oster-Arrangement für Ostern 2016

buchbar vom 24.3. bis 3.4.16
für große und kleine Hasen, romantische Hasen, Urlaubshasen und ganze Hasenfamilien

alle Infos

13. Dezember 2013 – Besser zwei Lückentage als gar keinen Urlaub

von Birgit-Cathrin Duval

Dass wir in St. Peter gelandet sind, ist der Sonne zu verdanken. Doch die macht sich heute rar. Versteckt sich hinter fetten Wolken. Und die ist auch gar nicht gemeint. Die Sonne, die uns nach St. Peter führte, ist das Hotel und Restaurant von Petra und Hanspeter Rombach.

Endlich ein Kurzurlaub mit meiner Freundin. Nur wir beide. Ohne Mann, ohne Kind und Kegel. Wandern in den Alpen. Was haben wir uns darauf gefreut. Doch dann macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Schnee bis in die Niederungen. Da müssen Alternativen her. Also ab in den Schwarzwald. Am besten ein Hotel mit Wellness, das ist bei so grausigem Wetter eine gute Wahl. Nach 20 Absagen sind wir am Verzweifeln. Tummelt sich derzeit die ganze Welt im Schwarzwald? Es ist unter der Woche, es sind keine Ferien und trotzdem unmöglich, für vier Tage ein Zimmer zu bekommen.

Spät nachts erhalte ich eine E Mail von der Sonne in St. Peter. Man bietet uns einen Lückentag an. Genauer gesagt zwei, doch zum Wochenende ist das Hotel ausgebucht. Wir schlagen zu. Besser zwei Lückentage als gar keinen Urlaub.

Trüb und grau ist es in St. Peter, der Schnee, der morgens in der Frühe fiel, ist bereits getaut, die Berggipfel sind leicht gezuckert. Am späten Nachmittag ziehen wir zu einer Erkundungstour auf den Lindenberg los. Dank Goretex-Jacken bleiben wir auf dem Rückweg trotz Regenschauers trocken. Richtig warm wird es uns in der kleinen aber feinen Sauna der Sonne. Wunderbar entspannt geht es zu Tisch. Die Gaststube ist modern, schlicht und behaglich. Viel Licht, viel Holz und ein Kaminfeuer. Wohl­fühl­atmosphäre, die Luft zum Atmen lässt. Ein Stil, der uns auf Anhieb gefällt.

Mit einem Pinot und Chardonnay brut aus Bioland Winzersekt mit Birnenmus stoßen wir auf unseren Kurzurlaub an. Der Service in der Sonne ist dezent-freundlich, nicht aufdringlich oder überbordet. Hier passt einfach alles. Der Gruß aus der Küche verwöhnt den Gaumen und macht gespannt, auf das, was folgen wird. Dass in der Sonne mit Leiden­schaft gekocht wird, ist offensichtlich. Unser Menü ist eine Augenweide. Als Vorspeise gibt es eine Topinambur­terrine mit Amaranthfeige, Herbstcrostini, Haselnuss und Salat, gefolgt von einer Quittensuppe mit Zitronengras und Zander­bäckchen. Zum Hauptgang serviert uns Petra Rombach einen bretonischen Seeteufel im Knusperblatt gebacken mit Gemüse und Nudeln. Hanspeter Rombach hat 15 Jahre lang unter einem Stern gekocht. Und die fallen bekanntlich nicht vom Himmel, die muss man sich erarbeiten. Das hohe Niveau der Küche, die Liebe zum Detail und das Wohl­fühl­ambiente strahlen auch ohne Stern in der Sonne. Was für ein Glück, dass es uns nach St. Peter verschlagen hat. Und nein, Fotos von den Speisen gibt es keine. Handyfotos dieser Gerichte, ins Web gepostet, wären eine glatte Beleidigung für den Koch. Experimentell rundet das Dessert den Schlemmerabend ab: Eine Creme-Brulee mit Vanilleeis und Curry-Creme.

Am nächsten Tag wandern wir auf dem Kandelhöhenweg zum Hexenberg des Schwarzwaldes. Von der Rheinebene her gesehen erhebt er sich als kantiger Klotz 1243 Meter in die Höhe. Um den geheimnisvollen Berg ranken sich viele Legenden und Mythen. Es erstaunt nicht, dass das Felsmassiv am Nordhang den Namen Teufelskanzel trägt. Ausgerechnet in der Walpurgisnacht 1981 krachte ein mächtiger Gesteinsbrocken in die Tiefe. Die Bergwacht, so wird berichtet, fand im abgegangenen Felsgeröll nicht nur das Gipfelbuch. Ein Reisigbesen lugte in den Felsen hervor! Alten Sagen erzählen, dass der Teufel höchstpersönlich auf der Felskanzel sitzt und darauf wartet, das Wasser eines unterirdischen Sees herauszulassen.

Wir treffen zwar keinen Teufel, aber einen grinsenden Schneemann, den ein lustiger Geselle aus dem ersten Schnee baute. Oben auf dem Kandel herrscht Winter. Einige Langläufer ziehen in der dünnen Schneedecke die ersten Spuren. Dicke Flocken fallen vom Himmel. Dann reißt plötzlich die Wolkenwand auf und lässt uns weit bis in Tal blicken. Der Bus bringt uns kostenlos – dank Konuskarte – zurück nach St. Peter. Aufwärmen in der Sauna, wo wir uns schon jetzt auf das wunderbare 4-Gänge-Menü freuen.

Wer hätte gedacht, dass Lückentage in St. Peter so genussvoll sind?

18. März 2013 – Gusto, der kulinarische Reiseführer

Restaurantbericht im aktuellen kulinarischen Reiseführer „GUSTO“ 2013 über unser Hotel-Restaurant Zur Sonne ansehen (PDF-Datei)

Aktuelles